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Entkalker

Auch bei kalkarmem Wasser oder bei Wasserfiltern - Entkalken ist Pflicht!

Kalk ist der Feind Nummer einer jeden Siebträgermaschine, egal ob mit E61 Brühgruppe, Ringbrühgruppe oder mit Thermblocks. Kalkarmes Wasser, die Verwendung von Wasserfilter oder Enthärtungsanlagen sind kein Ersatz für die regelmäßige Entkalkung. Kalk verschlechtert nicht nur die Wärmeübertragung und verändert den Geschmack deines Espressos. Kalk führt langfristig zu teuren Schäden an Kessel und Leitungen oder sorgt für verstopfte Verrohrungen durch gelöste Kalkplaques. Mit den passenden Entkalkern auf Basis organischer oder anorganischer Säuren befreist du dein Setup sicher von Ablagerungen und sicherst eine konstante Brühtemperatur.


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Effektive Entkalkung für perfekten Espresso und eine lange Lebensdauer deiner Espressomaschine

Bei jedem Aufheizen und jedem Brühvorgang lagert sich im Wasser gelöster Kalk an den Heizelementen, Magnetventilen und Rohren deiner Kaffeemaschine ab. Die Folge: Die Wärmeübertragung wird reduziert und das Wasser erreicht nicht mehr die optimale Temperatur für die Espressoextraktion. Und auch das Brühdruck-Verhalten verändert sich negativ. Für ein unverfälschtes Geschmackserlebnis und eine lange Lebensdauer deiner Espressomaschine ist das regelmäßige Entkalken daher Pflicht.
Ist die Kalkschicht im Kessel erst einmal zu dick, besteht die Gefahr dass sich Kalkplaques lösen und sich in den engen Verbindungsrohren, deren Ecken oder in Ventilen absetzen. Brühdruckschwankungen und Wasseraustritt an der falschen Stelle durch verstopfte Leitungen sind dann die Folge - und damit verbunden auch teure Reparaturen.
Achte bei der Wahl des Entkalkers unbedingt auf das richtige Mittel für deine Maschine:

  • Flüssigentkalker (Milchsäure/Zitronensäure): Ideal für Einkreiser, Thermoblöcke und Wasserkocher.
  • Spezielle Entkalkungspulver: Empfohlen für hochwertige Messing- und Kupferkessel von Zweikreisern und Dualboilern.

Halte dich in jedem Fall strikt an die vom Hersteller empfohlenen Entkalkungsmittel. Vermeide unbedingt aggressive Haushaltsessige, da diese Dichtungen angreifen und einen hartnäckigen Nachgeschmack hinterlassen. Auch superstarke Entkalker, z.B. aus Amidosulfonsäure, die eigentlich für das Einlegen der demontierten Kessel gedacht sind, sollten nicht für die regelmäßige Entkalkung verwendet werden, um die Materialien zu schonen.
Für die optimale Wasserhärte und weniger Entkalkungszyklen empfehlen wir zusätzlich die Nutzung von Wasserfilterkartuschen, Tischfiltern oder Enthärtungsanlagen.
Tipp für italienischen Herdkannen aus Aluminium: Nutze hier ausschließlich kalkarmes Wasser und verwende niemals Entkalker, um die Oberfläche des Aluminiums zu schonen bzw. nicht abzulösen.

FAQ - Häufige Fragen zum Entkalken von Espressomaschinen

Wie oft sollte ich meine Espressomaschine entkalken?

Das Entkalkungs-Intervall läßt sich nicht pauschal festlegen und hängt stark von der Wasserhärte ab. Bei gefiltertem Wasser (ca. 4–6 °dH) reicht eine Entkalkung meist alle 3 bis 6 Monate. Nutzt du ungefiltertes, hartes Leitungswasser, solltest du alle 1 bis 2 Monate entkalken, je nach Härtegrad ggf. sogar öfter. Auf das Entkalken zu verzichten, weil enthärtetes Wasser verwendet wird oder spezielles Wasser aus der Flasche ist jedoch nicht ratsam, da diese Wässer weiterhin Kalkbildner enthalten, die sich ablagern können.

Kann ich Haushaltsessig oder reine Zitronensäure zum Entkalken nutzen?

Nein, davon raten wir ab. Essig greift die Gummidichtungen und Schläuche an und hinterlässt Geschmacksrückstände. Reine Zitronensäure kann beim Erhitzen im Kessel zu Calciumcitrat ausfällen und die Leitungen dauerhaft verstopfen. Optimal sind daher die vom Hersteller empfohlenen Entkalkungsmittel, da diese optimal auf die Verbindungsstücke, Dichtungen und Materialien von Rohren und Kessel abgestimmt sind. Statt kraftvoller Entkalker solltest du stattdessen auf eine regelmäßige Entkalkung setzen. So nimmt deine Espressomaschine keinen Schaden und du kannst teure Reparaturen vermeiden.

Unterscheiden sich Entkalker für Siebträger und Vollautomaten?

Ja, für Siebrägermaschinen und Vollautomaten sind unterschiedliche Entkalker zu verwenden. Vollautomaten benötigen oft spezielle Entkalkungstabletten oder -flüssigkeiten, die auf die automatischen Reinigungsprogramme abgestimmt sind. Siebträgermaschinen mit Kupfer- oder Messingkesseln benötigen schonende Spezialentkalker, auch um Dichtungen und Verbindungsstücke zu schonen.