Entkalker
Effektive Entkalkung für perfekten Espresso und eine lange Lebensdauer deiner Espressomaschine
Bei jedem Aufheizen und jedem Brühvorgang lagert sich im Wasser gelöster Kalk an den Heizelementen, Magnetventilen und Rohren deiner Kaffeemaschine ab. Die Folge: Die Wärmeübertragung wird reduziert und das Wasser erreicht nicht mehr die optimale Temperatur für die Espressoextraktion. Und auch das Brühdruck-Verhalten verändert sich negativ. Für ein unverfälschtes Geschmackserlebnis und eine lange Lebensdauer deiner Espressomaschine ist das regelmäßige Entkalken daher Pflicht.
Ist die Kalkschicht im Kessel erst einmal zu dick, besteht die Gefahr dass sich Kalkplaques lösen und sich in den engen Verbindungsrohren, deren Ecken oder in Ventilen absetzen. Brühdruckschwankungen und Wasseraustritt an der falschen Stelle durch verstopfte Leitungen sind dann die Folge - und damit verbunden auch teure Reparaturen.
Achte bei der Wahl des Entkalkers unbedingt auf das richtige Mittel für deine Maschine:
- Flüssigentkalker (Milchsäure/Zitronensäure): Ideal für Einkreiser, Thermoblöcke und Wasserkocher.
- Spezielle Entkalkungspulver: Empfohlen für hochwertige Messing- und Kupferkessel von Zweikreisern und Dualboilern.
Halte dich in jedem Fall strikt an die vom Hersteller empfohlenen Entkalkungsmittel. Vermeide unbedingt aggressive Haushaltsessige, da diese Dichtungen angreifen und einen hartnäckigen Nachgeschmack hinterlassen. Auch superstarke Entkalker, z.B. aus Amidosulfonsäure, die eigentlich für das Einlegen der demontierten Kessel gedacht sind, sollten nicht für die regelmäßige Entkalkung verwendet werden, um die Materialien zu schonen.
Für die optimale Wasserhärte und weniger Entkalkungszyklen empfehlen wir zusätzlich die Nutzung von Wasserfilterkartuschen, Tischfiltern oder Enthärtungsanlagen.
Tipp für italienischen Herdkannen aus Aluminium: Nutze hier ausschließlich kalkarmes Wasser und verwende niemals Entkalker, um die Oberfläche des Aluminiums zu schonen bzw. nicht abzulösen.